Herzgrab

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn ...

Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen ...

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Leserstimmen

Ein fesselnder, schön durchdachter Thriller

Von: eschenbuch Datum: 12.04.2026

Inhalt: Peter Gerink, Spezialist beim österreichischen BKA, muss in seinem aktuellen Fall nach Italien reisen: Eine Österreicherin wird dort seit einigen Wochen vermisst, doch von italienischer Seite geschieht erschreckend wenig, sodass er seinen Kollegen auf den Zahn fühlen soll. Ebenfalls in Italien ist seine Ex-Frau Elena, eine Privatdetektivin, unterwegs. Sie spürt dem weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio nach, der vor einem Jahr spurlos verschwand. Nun ist allerdings überraschend ein neues Gemälde von ihm aufgetaucht, das auf einen Verbleib des Künstlers in der Toskana verweist…

Persönliche Meinung: “Herzgrab” ist ein Thriller von Andreas Gruber. Es handelt sich um den Auftakt einer Reihe um die beiden Ermittlerfiguren Peter und Elena Gerink (aus deren personalen Perspektiven Band 1 wechselweise erzählt wird). Die Handlung setzt sich aus zwei Erzählsträngen zusammen: den Ermittlungen in den beiden Vermisstenfällen, die zunächst unabhängig voneinander verlaufen. Besonders in dem Peter-Strang finden sich einige Elemente, die für Brisanz sorgen: Einerseits zeigen sich die italienischen Kollegen als höchst unkooperativ, ja korrupt, andererseits verbirgt die Familie der verschwundenen Österreicherin einige Geheimnisse, die sie am liebsten mit ins Grab nehmen würden. Zudem muss Peter mit seinem BKA-Kollegen Dino klarkommen, wegen dem seine Ehe in die Brüche gegangen ist. Zur Handlung möchte ich ansonsten nicht zu viel verraten. Nur: Sie wird spannend erzählt, die beiden Fälle sind durchdacht miteinander verflochten und es gibt mehrere überraschende Wendungen. Auch die Toskana, der Handlungsort des Thrillers, wird mit ihren pittoresken Örtchen, der malerischen Küste sowie der drückenden Schwüle anschaulich eingefangen. Insgesamt ist “Herzgrab” ein sehr ausgeklügelter, fesselnder und komplexer Thriller, der gespannt auf den zweiten Band der Reihe macht.

Zeitlos spannend — Andreas Gruber beweist: Ein Klassiker kann frisch wie ein Pageturner bleiben.

Von: buecher.lesen.verbindet Datum: 18.02.2026

Manchmal schlägt man ein Buch auf — und merkt nach wenigen Seiten, dass man es heute definitiv nicht mehr aus der Hand legen wird.

Genau so ging es mir mit „𝗛𝗲𝗿𝘇𝗴𝗿𝗮𝗯“ 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗻𝗱𝗿𝗲𝗮𝘀 𝗚𝗿𝘂𝗯𝗲𝗿. Bevor ich euch mehr erzähle: Ein riesiges Dankeschön an das @team.bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! 🖤

Und wie großartig, dass dieser Thriller (erstmals 2013 erschienen, Neuauflage am 19.11.2025) nochmal ins Rampenlicht darf — denn manche Geschichten altern nicht, sie werden schärfer.

Schon ab Seite eins zieht Gruber die Spannungsschraube fest. Düster, intensiv, mit einer Atmosphäre, die sich wie Nebel um alles legt. Die wechselnden Perspektiven haben mich sofort gepackt — ständig dieses „𝙣𝙪𝙧 𝙣𝙤𝙘𝙝 𝙚𝙞𝙣 𝙆𝙖𝙥𝙞𝙩𝙚𝙡“-Gefühl… Spoiler: Es bleibt nie bei einem.

Was ich besonders liebe? Figuren, die sich echt anfühlen. Fehlerhaft. Emotional. Explosiv. Zwischen Elena, Peter und Dino knistert es gewaltig — privat wie beruflich. Dieses Beziehungsgeflecht ist pures Dynamit und verleiht dem Thriller eine zusätzliche emotionale Wucht. Man spürt bei jeder Entscheidung die Konsequenzen, bei jeder Spur die Absicht.

Die Story selbst? Eine echte Berg- und Talfahrt von Wien bis in die drückende Hitze Italiens. Clever konstruiert, ohne unnötige Längen, dafür mit Momenten, die wirklich unter die Haut gehen. Ja, stellenweise wird es makaber — aber genau das hat meinen Thriller-Nerv getroffen.

Und dann dieses letzte Drittel… Ich hatte keine Chance. Musste es in einem Rutsch lesen. Einige Wendungen habe ich geahnt, andere haben mich komplett kalt erwischt. Der Showdown? Filmreif.

Für mich ist „Herzgrab“ ein atmosphärisch dichter Pageturner mit starken Charakteren und einer Ermittlerdynamik, die gleichzeitig knallt und emotional trägt. Zeitlos spannend — Andreas Gruber beweist: Ein Klassiker kann frisch wie ein Pageturner bleiben.

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CD-Cover: Herzgrab