Herzgrab

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn ...

Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen ...

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Leserstimmen

Zeitlos spannend — Andreas Gruber beweist: Ein Klassiker kann frisch wie ein Pageturner bleiben.

Von: buecher.lesen.verbindet Datum: 18.02.2026

Manchmal schlägt man ein Buch auf — und merkt nach wenigen Seiten, dass man es heute definitiv nicht mehr aus der Hand legen wird.

Genau so ging es mir mit „𝗛𝗲𝗿𝘇𝗴𝗿𝗮𝗯“ 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗻𝗱𝗿𝗲𝗮𝘀 𝗚𝗿𝘂𝗯𝗲𝗿. Bevor ich euch mehr erzähle: Ein riesiges Dankeschön an das @team.bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! 🖤

Und wie großartig, dass dieser Thriller (erstmals 2013 erschienen, Neuauflage am 19.11.2025) nochmal ins Rampenlicht darf — denn manche Geschichten altern nicht, sie werden schärfer.

Schon ab Seite eins zieht Gruber die Spannungsschraube fest. Düster, intensiv, mit einer Atmosphäre, die sich wie Nebel um alles legt. Die wechselnden Perspektiven haben mich sofort gepackt — ständig dieses „𝙣𝙪𝙧 𝙣𝙤𝙘𝙝 𝙚𝙞𝙣 𝙆𝙖𝙥𝙞𝙩𝙚𝙡“-Gefühl… Spoiler: Es bleibt nie bei einem.

Was ich besonders liebe? Figuren, die sich echt anfühlen. Fehlerhaft. Emotional. Explosiv. Zwischen Elena, Peter und Dino knistert es gewaltig — privat wie beruflich. Dieses Beziehungsgeflecht ist pures Dynamit und verleiht dem Thriller eine zusätzliche emotionale Wucht. Man spürt bei jeder Entscheidung die Konsequenzen, bei jeder Spur die Absicht.

Die Story selbst? Eine echte Berg- und Talfahrt von Wien bis in die drückende Hitze Italiens. Clever konstruiert, ohne unnötige Längen, dafür mit Momenten, die wirklich unter die Haut gehen. Ja, stellenweise wird es makaber — aber genau das hat meinen Thriller-Nerv getroffen.

Und dann dieses letzte Drittel… Ich hatte keine Chance. Musste es in einem Rutsch lesen. Einige Wendungen habe ich geahnt, andere haben mich komplett kalt erwischt. Der Showdown? Filmreif.

Für mich ist „Herzgrab“ ein atmosphärisch dichter Pageturner mit starken Charakteren und einer Ermittlerdynamik, die gleichzeitig knallt und emotional trägt. Zeitlos spannend — Andreas Gruber beweist: Ein Klassiker kann frisch wie ein Pageturner bleiben.

Spannend

Von: Ledamiabook Datum: 08.02.2026

Ich habe „Herzgrab" mit großer Spannung gelesen, weil ich Grubers dichte Atmosphäre und seine präzise Erzählweise sehr schätze. Schon der Einstieg packt sofort, es ist düster und intensiv.
Die Ermittlungen sind clever aufgebaut, ohne unnötige Längen, und die Kapitel lesen sich so flüssig, dass man immer wieder denkt, nur noch ein Kapitel. Ich mag es wie Gruber seine Figuren zeichnet: kantig, glaubwürdig und mit emotionaler Tiefe. Man spürt, dass jede Entscheidung Gewicht hat und jede Spur bewusst gesetzt ist.
Die Spannung bleibt konstant hoch, ein paar Entwicklungen habe ich kommen sehen, und das Ende war sehr actionreich, aber das hat meinem Leseerlebnis kaum geschadet. Für mich ein atmospährisch dichter, spannender Thriller mit starken Figuren und einem Plot, der bis zum Schluss fesselt. Der zweite Band liegt schon bereit und ich bin gespannt, was mich erwartet.

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CD-Cover: Herzgrab